Welche Arbeitsweise bevorzugen Sie – im Büro, hybrid oder remote?

Warum diese Frage gestellt wird

Viele Unternehmen haben feste Regeln für Präsenz und Homeoffice, und Teams funktionieren nur, wenn die Erwartungen zusammenpassen. Mit der Frage klärt dein Gegenüber früh, ob deine Vorstellungen zur Stelle passen.

Außerdem interessiert, wie selbstständig du arbeitest und wie du Zusammenarbeit organisierst, wenn nicht alle im selben Raum sitzen.

So antwortest du

  • Informiere dich vorab, welche Regelung das Unternehmen hat – oft steht das in der Stellenanzeige oder auf der Karriereseite.
  • Sei ehrlich zu deiner Präferenz, besonders wenn sie für dich ein wichtiges Kriterium ist.
  • Begründe sie mit der Arbeit: Für welche Aufgaben ist das Büro sinnvoll, wofür das Homeoffice?
  • Zeig, dass du in beiden Umgebungen gut arbeiten kannst, etwa mit Beispielen für selbstständige Organisation und Erreichbarkeit.
  • Signalisiere Flexibilität, gerade in der Einarbeitung oder Probezeit.

Beispielantworten

Online-Redakteurin

Am besten arbeite ich hybrid. Für konzentriertes Schreiben und Redigieren bin ich im Homeoffice produktiver, weil ich dort weniger unterbrochen werde. Für Themenkonferenzen, Brainstormings und den Austausch mit der Grafik finde ich es aber wertvoll, mit dem Team im Büro zu sein. In meiner jetzigen Stelle bin ich zwei Tage pro Woche vor Ort, und das hat sich gut eingespielt. Wichtig ist mir, dass ich auch im Homeoffice gut erreichbar bin – wir arbeiten mit Teams und einem gemeinsamen Redaktionsplan, sodass jeder weiß, woran ich gerade sitze. Gerade in der Einarbeitung wäre ich anfangs gern häufiger im Büro, um alle kennenzulernen.

Industriekaufmann

Ich arbeite gern im Büro, weil ich in meinem Bereich viel mit der Produktion und dem Lager abstimme und viele Dinge auf dem kurzen Weg schneller geklärt sind. Ich schätze aber auch die Möglichkeit, gelegentlich von zu Hause zu arbeiten, etwa für Auswertungen oder die Vorbereitung von Lieferantengesprächen. Bei meinem aktuellen Arbeitgeber habe ich einen Homeoffice-Tag pro Woche, und das passt für mich gut. Wichtig ist mir, dass Absprachen nicht darunter leiden: Ich trage meine Homeoffice-Tage im Teamkalender ein und bin über Telefon und Chat genauso erreichbar wie im Büro. Grundsätzlich richte ich mich aber nach dem, was für das Team am besten funktioniert. Wie ist die Regelung in Ihrem Team?

Typische Fehler

  • Eine Präferenz vortäuschen, die nicht zu dir passt – das rächt sich spätestens nach der Probezeit.
  • Remote-Arbeit als Bedingung stellen, ohne zu wissen, was das Unternehmen anbietet.
  • Homeoffice nur mit privaten Vorteilen begründen, etwa mit weniger Pendeln oder Ausschlafen.
  • Den Eindruck erwecken, du würdest im Homeoffice schwer erreichbar sein.
Warteliste beitreten